Ratgeber

Hier möchten wir Ihnen ein paar der wichtigsten Tipps geben, damit Sie unsere Hilfe nie in Anspruch nehmen müssen.

Sollten wir eine Ihrer Fragen hier nicht oder nicht ausreichend beantwortet haben, dann schicken Sie uns doch einfach eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wir werden Ihnen dann gerne weiterhelfen!

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Weihnachtszeit ist Kerzenzeit !

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Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein:

Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der Adventszeit vermieden werden.

Acht einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  1. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf
  2. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  3. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind!
    Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  4. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind:
    Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  5. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  6. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer,Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  7. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  8. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Kinder und Feuer

altKinderbrandstiftung - ein brennendes Problem

Fast jeder vierte von der Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelte Tatverdächtige ist ein Kind unter 14 Jahren.

Eine Zahl aus der Kriminalstatistik, hinter der sich oftmals unsagbares Leid verbirgt. Denn welche verheerenden Folgen das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen: Tote, Schwerverletzte, zeitlebens Verstümmelte und Entstellte, verzweifelte Hinterbliebene, ganz abgesehen von den Sachschäden, die jährlich viele Millionen betragen.

Der hohen Zahl von Kinderbrandstiftungen und damit der Gefahr, dass zündelnde Kinder leichtfertig ihr eigenes Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen, kann nur durch pädagogisch sinnvolle Aufklärung entgegengewirkt werden. Angesprochen sind in erster Linie die Eltern, da sie für das Tun und Lassen Ihrer Kinder zu allererst die Verantwortung tragen. Die Aufklärung über die Gefahren des Feuers muss deshalb schon frühzeitig im Elternhaus beginnen. Darüber hinaus können Kindergarten und Schule die elterliche Aufgabe wirkungsvoll unterstützen.

Einige grundsätzliche und wichtige Ratschläge für Eltern haben wir für Sie zusammengestellt:


Feuer ist heiß
Kleinkinder schon frühzeitig mit dem Feuer bekannt machen. Durch das langsame Hinführen eines Fingers zur offenen Flamme macht das Kind die erste, unangenehme Bekanntschaft mit dem Feuer. Die erste Vorsicht wird wachgerufen. Diese psychologische Einstimmung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Brände jeder Art, denn sie wird den Menschen auf seinem ganzen Lebensweg begleiten.

Feuer fasziniert
Um den kindlichen Spiel- und Nachahmungstrieb zu befriedigen, Kinder unter Aufsicht den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug oder Kerze beibringen. Die Unterweisung solle sich an der geistigen Aufnahmefähigkeit, der Gemütsart und der Geschicklichkeit des Kindes orientieren.
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Vorbild sein
Selbst mit gutem Beispiel vorangehen und Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • Streichhölzer und Feuerzeuge nicht achtlos herumliegen lassen.
  • Kinder nicht zum Einkaufen von Zündhölzern schicken.
  • Kinder unter 10 Jahren niemals offenes Licht anvertrauen.
  • Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt lassen.


Mit strikten Verboten, Abschreckung oder Angst erreichen Eltern nur den gegenteiligen Effekt, denn sie wecken nicht nur die Neugier, sondern auch den Trotz des Kindes mit der Konsequenz, dass das Kind in aller Heimlichkeit zündelt. Und das gerade ist die größte Gefahr.

Weitere Informationen zur Brandschutzerziehung unter :

Silvester

Vorsicht an SilvesterBevor dieses Jahr zu Ende geht, möchten wir uns bei den Mitgliedern der Freunde und Förderer der Löscheinheit Buschdorf für Ihre finanzielle Unterstützung und bei allen KameradenInnen für Ihr aktives Mittun ganz herzlich bedanken. Nur durch Ihre finanzielle Unterstützung und Eure aktive Mitarbeit ist es möglich mit einer modernen und zeitgemäßen Ausrüstung und einem umfassenden Wissen allen Betroffenen schnell und effizient zu helfen. Jeder von uns kann in die Situation geraten, auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen zu sein. Auch in diesem Jahr sind wieder einige neue Mitglieder hinzu gekommen, die wir auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich begrüßen.

Wir wünschen allen Mitgliedern, Mitbürgern und Ortsvereinen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise des Deutschen Feuerwehrverbandes damit Sie und wir den Jahreswechsel ruhig verbringen können:

Feuerwerkskörper und Raketen sind Sprengstoff. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nur unter Aufsicht damit hantieren.

Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.

Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlinks weg und zielen Sie niemals auf Menschen.

Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.

Achten sie beim Abschießen auf eine sicheren Stand der Raketen. Benutzen sie möglichst hohe Gefäße und füllen sie diese z.B. mit Wasser oder nutzen sie Getränkekästen.

Zünden sie Raketen und Feuerwerkskörper niemals in der Hand.

Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstzündungen möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken oder Hosentaschen.

Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

Sollte es doch zu einem Brand kommen, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen und mit allen Personen die Wohnung verlassen.

Wählen Sie bei einem Brandfall oder Unfall immer sofort den kostenlosen Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

Rauchwarnmelderpflicht in NRW

altDer langjährige Einsatz der Feuerwehren in NRW für die Einführung einer Rauchwarnmelderpflicht in NRW trägt nun Früchte: Der Verband der Feuerwehren in NRW e. V. (VdF NRW) begrüßt die heutige Initiative der Landesregierung, nun auch in Nordrhein-Westfalen eine Rauchwarnmelderpflicht in die Landesbauordnung aufnehmen zu wollen. "Zehn der 15 übrigen Bundesländer verfügen bereits über eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht. Weil es bei der Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern um den Schutz von Menschenleben geht, ist eine Einführung dieser Verpflichtung auch in NRW unverzichtbar. Rauchwarnmelder sind Lebensretter, die in jede Wohnung, jeden Schlafraum, jeden Flurbereich gehören. In den vergangenen Monaten hatte Verbandschef Dr. Jan Heinisch gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr Bonn Jochen Stein gegenüber Bauminister Harry Voigtsberger und Innenminister Ralf Jäger bei mehreren Terminen für eine Gesetzesinitiative zur Einführung einer Rauchwarnmelderpflicht in NRW geworben. Während des Deutschlandfests Anfang Oktober in Bonn informierte sich Innenminister Jäger persönlich am Rauchwarnmelder-Infostand des VdF NRW über die lebensrettende Wirkung von Heimrauchmeldern in Wohnungen.

Nachdem die Landesregierung heute mitgeteilt hat, den Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen zur Verpflichtung machen zu wollen, sehen die Feuerwehren diese dringend notwendige Gesetzesänderung auf einem richtigen Weg. Während in vielen anderen deutschen Bundesländern weit mehr als 70 %, teilweise sogar mehr als 80 % der Haushalte über Rauchwarnmelder verfügen, dümpelt die Quote der Rauchmelder-Haushalte in NRW seit langem bei unter 25 %. Dr. Jan Heinisch: "Trotz aller Aufklärungskampagnen vor allem der Feuerwehren konnte bis heute keine flächendeckende Installation von Rauchwarnmeldern erreicht werden. Die Zahlen aus anderen Bundesländern beweisen, dass eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht die Ausstattungsquote schätzungsweise vervierfacht und gleichzeitig die Zahl der Brandtoten merklich reduziert. Deshalb werden wir gemeinsam mit der Landesregierung für eine schnelle und konsequente Umsetzung einer Rauchwarnmelderpflicht in NRW kämpfen."

Rauchwarnmelder sind Lebensretter. Sie werden unter Raumdecken montiert und schlagen mit durchdringenden Pieptönen bei Brandrauch schnell Alarm. So werden Menschen gewarnt und bei Bedarf auch aus dem Schlaf geweckt. Wer früh gewarnt wird, kann sich meist selbst in Sicherheit bringen. Im Brandfall steht dann wie immer rund um die Uhr die örtliche Feuerwehr zur Hilfe bereit - über Notruf 112 sind die Feuerwehren immer erreichbar.

Notruf

Gehen Sie im Brand - oder Unglücksfall immer in der Reihenfolge

retten - alarmieren - löschen

vor. Versuchen Sie Ruhig und Besonnen zu bleiben.

Bringen Sie sich und andere gefährdete Personen in Sicherheit. Fenster und Türen nach Möglichkeit schließen. Gehen Sie nicht in verrauchte Bereiche. Denken Sie an Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel.

Alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112 über Festnetz oder die Mobilfunknetze.

Beachten Sie bei der Alarmierung folgendes Schema:


Wer ruft an? - Name, Adressealt

Wo ist etwas passiert? - Ort, Straße, Hausnummer, Geschoss

Was ist passiert? - Feuer, Verletzte, eingeschlossene Personen

Warten Sie dann auf Rückfragen!


Ist wegen Rauch und Feuer ein gefahrloser Weg ins Freie nicht mehr möglich, bleiben Sie im Zimmer. Machen Sie sich am Fenster bemerkbar. Warten Sie die Ankunft der Feuerwehr ab und folgen deren Anweisungen.

Nehmen Sie die Brandbekämpfung erst nach Rettung gefährdeter Menschen und der Alarmierung der Feuerwehr auf.

Gehen Sie kein Risiko für Sich selbst ein!

Benutzen Sie Wasser oder einen Feuerlöscher.

Und denken sie daran:

Bei Kleinbränden kann das Feuer oft mit einer Decke erstickt werden.

Fett- und Ölbrände nie mit Wasser löschen; Explosionsgefahr!

Rauchmelder

altRauchwarnmelder retten Leben und schützen Sachwerte

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Und Brände werden in Privathaushalten vor allem nachts zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Rauchmelder warnen rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Die europaweit gültige Norm zur Installation von Rauchmeldern fordert die Installation altje eines Rauchmelders im Flur pro Etage sowie in Schlaf- und in Kinderzimmern (Mindestschutz).

Das neue "Q" kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind. Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.

Wenn Sie noch keine Rauchmelder haben und sich welche anschaffen wollen, sollten sie einige Dinge beachten:

  • das Gerät sollte auf optischer Basis funktionieren
  • batteriebetriebene Geräte sollten schwache Batterien anzeigen
  • das Gerät sollte ein CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ aufweisen und VdS geprüft sein
  • das Gerät sollte über einen Testknopf verfügen
  • die Geräte sollten die Möglichkeit der Vernetzung bieten
  • Markenhersteller gewähren mehrjährige Garantien

Die gefährlichsten Mythen:

Wenn es brennt, habe ich mehr als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen.

Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.

Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren.

Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher.

Stimmt nicht! Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.

Rauchmelder sind zu teuer.

Ein Rauchmelder ist das beste Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland zwei Menschen bei Bränden.

Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert ? Zum Rauchmelderfilm "Unter einer Decke"

Feuerlöscher

Feuerlöscher dienen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Während sie in Arbeitsstätten gesetzlich vorgeschrieben sind, findet man sie in den wenigstens Haushalten vor. Es gibt verschiedene Arten die entsprechend ihrer Befüllung den jeweiligen Brandklassen und damit dem Brandgut zugeordnet werden. Hierbei ist zu beachten das die Feuerlöscher nur bei den Bränden eingesetzt werden, für die sie vorgesehen sind (Brandklasse). Eine Bedienungsanleitung ist an jedem Feuerlöscher angebracht. Der Umgang ist in der regel selbsterklärend.

Einsatzgrundsätze beim Gebrauch von Handfeuerlöschern:

 

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                       Brand in Windrichtung löschen

 

 

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                   Flächenbrände von vorn beginnend ablöschen!

 

 

 

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                        Ausreichend Feuerlöscher gleichzeitig einsetzen.

                        Nicht nacheinander!

 

 

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                                 Rückzündung beachten!

 

 

 

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                 Nach Gebrauch Feuerlöscher nicht wieder an den Halter hängen.

                 Neu befüllen lassen!

 

 

Brandklassen:

Als Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung der Brände nach ihrem brennenden Stoff. Klassifikation ist vorwiegend notwendig, um die richtige Auswahl entsprechender Löschmittel durch die Feuerwehr zu treffen. Nach der Europäischen Norm EN 2 erfolgt die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F:

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Notfall

altWenn es zu ei­nem Un­fall oder ei­ner Ka­ta­stro­phe kommt, be­nö­ti­gen Ret­tungs­kräf­te Zeit, um den Ein­satzort zu er­rei­chen und Hil­fe leis­ten zu kön­nen. Bei Un­fall oder Feu­er sind dies meist nur we­ni­ge Mi­nu­ten, bei ei­ner Ka­ta­stro­phe kann es we­sent­lich län­ger dau­ern, bis Ret­tungs­kräf­te ein­tref­fen.

Zu mög­li­chen Not­si­tua­tio­nen ge­hö­ren Un­fäl­le und Brän­de eben­so, wie die Be­ein­träch­ti­gung der Ver­sor­gung oder die Vor­be­rei­tung auf be­son­de­re Ri­si­ken. Die­se könn­ten bei schwe­ren Un­wet­tern, Schnee­ka­ta­stro­phen oder groß­flä­chi­gen Über­schwem­mun­gen eben­so auf­tre­ten wie bei der Frei­set­zung che­mi­scher (C), bio­lo­gi­scher (B) oder ra­dio­lo­gi­scher (R) bzw. nu­klea­rer (N) Ge­fahr­stof­fe (CBRN-Ge­fähr­dung). Bei sol­chen Er­eig­nis­sen ist es wich­tig, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich erst ein­mal selbst hel­fen kön­nen, bis die or­ga­ni­sier­te Hil­fe ein­trifft. Der Rat­ge­ber bie­tet In­for­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­hin­wei­se zu den ver­schie­dens­ten Not­si­tua­tio­nen.

Was zur Vor­be­rei­tung auf ei­ne sol­che Not­si­tua­ti­on wich­tig ist, dar­über gibt der Rat­ge­ber „Für den Not­fall vor­ge­sorgt“ des Bun­des­am­tes für Be­völ­ke­rungs­schutz und Ka­ta­stro­phen­hil­fe Aus­kunft.

Auf 48 Sei­ten wer­den in über­sicht­li­cher und sehr an­schau­li­cher Form Hin­wei­se und In­for­ma­tio­nen zur ei­ge­nen Not­fall­vor­sor­ge auf­be­rei­tet und prä­sen­tiert. Mit ei­ner per­sön­li­chen Check­lis­te kann man den Stand sei­ner per­sön­li­chen Vor­be­rei­tun­gen prü­fen.

Okt
21

21.10.2017 20:00 - 23:59

Nov
2

02.11.2017 19:30 - 22:00

Nov
3

03.11.2017 17:30 - 20:30